Berliner Regionalanästhesie Intensivkurs (BRAIN) an der Charite – Universitätsmedizin Berlin

BRAIN bietet Ärztinnen und Ärzten einen umfassenden Kurs, um ultraschallgestützte Regionalanästhesie mit Schwerpunkt Plexus- und periphere Nevenblockaden inklusive Kathetertechniken zu erlernen und eigene Fähigkeiten zu erweitern.

Kompetenten Referenten aus der Klinik für Anästhesiologie mit Schwerpunkt operative Intensivmedizin und dem Centrum für Anatomie der Charité Berlin geben einen umfassenden Einblick in theoretische, anatomische und klinische Grundlagen zur Anwendung der Regionalanästhesie. Ein enger Bezug zum klinischen Alltag wird hergestellt. In zahlreichen praktischen Übungen wird das Erlernte bereits im Kurs angewendet.

Um möglichst optimale Bedingungen für jeden einzelnen Teilnehmer zu schaffen, ist die Teilnehmerzahl auf 18 Personen pro Kurs begrenzt. So wird das Training in kleinen Gruppen von maximal sechs Teilnehmern, betreut durch einem Tutor, garantiert.

Fertigkeiten auf dem Gebiet der ultraschallgesteuerten Regionalanästhesie erweitern

Die Teilnehmenden erweitern ihre theoretischen und praktischen Fertigkeiten im Bereich der ultraschallgesteuerten Regionalanästhesie durch:

  • interaktive Vorträge über Grundlagen, Anatomie, Technik, Indikationen und klinische Praxis der Regionalanästhesie sowie über Sonografie in der Regionalanästhesie
  • Demonstrationen und Übungen an speziell präparierten Leichen und anatomischen Präparaten im Centrum für Anatomie der Charité
  • praktische Übungen an Freiwilligen, wie zum Beispiel das Ertasten von Landmarken und Erkennen motorischer Reaktionen über die transkutane Nevenstimulation
  • praktische Anwendung der Sonografie zum Setzen von ultraschallgestützten Nervenblockaden
  • praktische Übungen von Punktionen und Katheteranlagen unter Anwendung von Nervenstimulation und Ultraschall am lebenden Objekt

Die Teilnehmenden haben jederzeit die Möglichkeit, entsprechend ihres Lernzieles Einfluss auf die inhaltlichen Schwerpunkte des Kurses zu nehmen.